Springe zum Inhalt

Ihre Gleichmäßigkeit verblüfft. Die Waben eines Bienenstocks sind kunstvolle Architektur. Jede Zelle ist ein Sechseck, jeder Winkel misst genau 120 Grad. Sind Bienen mathematisch begabt oder wie bekommen sie ein solches Bauwerk hin?

Quelle: Frage & Antwort, Nr. 480: Warum sind Bienenwabenzellen sechseckig? - n-tv.de

In ihrer Antrittsrede als Agrarministerin wirbt Julia Klöckner um mehr Wertschätzung für Nahrungsmittel-Erzeuger. In den nächsten vier Jahren will sie sich auch für ein Label einsetzen, an dem man den Standard des Tierwohls erkennt.

Quelle: Landwirtschaftsministerin: Klöckner bezeichnet Bienen als „systemrelevant“ - WELT

Zuchtwertschätzung bei der Honigbiene

Zuchtwert

Was ist ein Zuchtwert?

Der Zuchtwert gibt für ein bestimmtes Merkmal an, wie wertvoll ein Tier für dieZucht ist. Bezüglich der Honigleistung, dem Verhalten oder der Varroatoleranz etc. gibt es zwischen den Völkern deutliche Unterschiede. Diese Unterschiede werden aber, in Abhängigkeit von der Erblichkeit des Merkmals, zu einem sehr großen Anteil durch Umwelteinflüsse hervorgerufen. Der Zuchtwert eines Volkes gibt nun die Unterschiede an, die auf die Qualität unterschiedlicher Erbanlagen zurückzuführen sind. Nur erbliche Unterschiede sind für die Auswahl von Zuchtvölkern von Bedeutung, denn nur diese (d. h. bessere oder schlechtere Erbanlagen) werden an die Nachkommen weitergegeben. Bei der Zuchtwertschätzung werden erstens die Umwelteinflüsse auf den verschiedenen Ständen und das Inzuchtniveau der Völker berücksichtigt und darüber hinaus die Prüfergebnisse aller verwandten Völker zur Abschätzung des genetischen Wertes verwendet. Jedes Volk ist Informant für verwandte Völker und profitiert von allen Prüfergebnissen verwandter Völker bei der Berechnung seines Zuchtwertes.

Ab 1997 wurden die Zuchtwerte in Prozent ausgedrückt. Als Bezugsbasis wird der Durchschnitt der gemessenen Leistungs- bzw. Verhaltensdaten und der Zuchtwerte für das jeweilige Merkmal der letzten fünf Jahre gewählt (gleitende Basis). Durch die Darstellung der Zuchtwerte in Prozent ist es viel einfacher möglich, die genetische Über- oder Unterlegenheit der Völker verständlich zu machen. Der Vergleich zwischen den Merkmalen wurde zusätzlich noch erleichtert, indem die unterschiedliche Streuung der Zuchtwerte (die Verhaltensmerkmale haben eine deutlich geringere Streuung) berücksichtigt wurde. Hierdurch ist es möglich, einen Zuchtwert von z. B. 105% bezüglich Honig direkt mit einem Zuchtwert von z.B. 80% bezüglich Schwarmneigung zu vergleichen.

Was sagt der Zuchtwert aus?

Der als Prozentwert ausgedrückte Zuchtwert gibt nun ganz konkret an, um wie viel Prozent das Volk genetisch dem Durchschnitt aller geprüften Völker über- oder unterlegen ist. Ein Wert von 100% bedeutet, dass das Volk genau dem Durchschnitt aller geprüften Völker entspricht. Ein Prozentwert von z. B. 80% drückt aus, dass dieses Volk um 20% unter dem Durchschnitt liegt und damit keine besonders guten Erbanlagen für dieses Merkmal haben dürfte. Eine durch hohe Zuchtwerte ausgewiesene genetische Überlegenheit der selektierten Eltern wird auch bei den Nachkommen zu finden sein. Ein Volk mit einem Zuchtwert von 120% Honig wird (über seine Drohnen) an Jungköniginnen von der Mutter angepaart, für die ein Zuchtwert von 100% Honig geschätzt wurde. Was kann man von den Nachkommen erwarten? Sie werden im Durchschnitt eine um 10% (Mittelwert der Zuchtwerte der beiden Eltern (120% + 100%)/2 = 110%) höhere Honigleistung haben als der Durchschnitt aller Völker. Wem das zu kompliziert ist, braucht sich nur an eine sehr einfache Regel bei der Interpretation der Zuchtwerte zu halten:

Man selektiere die Völker, die bezüglich der interessierenden Merkmale den höchsten Prozentwert haben.

Zuchtwerte sind damit genau so einfach zu interpretieren wie die vertrauten Abweichungen vom Standmittel; aber die Auswahl der Völker wird sehr viel sicherer. Wichtig ist, dass man bei der Selektion nicht ausschließlich den Zuchtwert in einem einzigen Merkmal berücksichtigt, sondern die Zuchtwerte aller Merkmale beachtet. Bei der Durchsicht der Zuchtwertschätzergebnisse wird aber deutlich, dass es nur in Ausnahmefällen Völker gibt, die bezüglich aller Merkmale außergewöhnlich gute Zuchtwerte haben. Es liegt nun in der Hand des Züchters, bei welchem Merkmal er Kompromisse machen will. Ergänzend zu den Zuchtwerten sind für jedes Volk noch die Inzuchtkoeffizienten (in %) für die Königin und die Arbeiterinnen angegeben worden.

Ohne Messen kein Züchten

Durch folgende Maßnahmen kann der Züchter auf die Qualität der Zuchtwertschätzung Einfluss nehmen:

  • Alle Völker (auch die schlechten) eines Prüfstandes bezüglich aller Eigenschaften beurteilen.
  • Bei der Beurteilung der Verhaltenseigenschaften das gesamte Notenspektrum ausnutzen, mehrmals messen und den Durchschnitt aus den Bewertungen angeben.
  • Völker von anderen Züchtern auf dem eigenen Stand prüfen und dafür eigene Völker bei anderen Imkern prüfen lassen. Wird auf mehreren Ständen geprüft, Geschwistervölker gleichmäßig auf verschiedene Stände verteilen.
  • Vermehrt sollten Varroatoleranzmerkmale bei der Leistungsprüfung getestet werden. Liegen diese Daten in ausreichendem Maße vor, so kann auch für diese Merkmale eine Zuchtwertschätzung durchgeführt werden.

Sicherheit der Zuchtwertschätzung

Der Zuchtwert ist nur ein Schätzwert für den Erbwert eines Tieres. Schätzwerte können sehr sicher oder auch weniger genau geschätzt werden. Dies hängt bei der Zuchtwertschätzung im wesentlichen davon ab, von wie vielen verwandten Völkern Informationen zur Verfügung stehen. Hat ein Volk viele Vollgeschwister, stand es auf einer gut frequentierten Belegstelle (viele väterliche Halbgeschwister) und liegt eine vollständige Abstammung vor (viele Informationen von Vorfahren), so kann der Zuchtwert genau geschätzt werden. Liegen nur wenige Informationen von verwandten Völkern vor, so lässt die Sicherheit dieses Zuchtwertschätzergebnisses zu wünschen übrig.

Die Sicherheitskoeffizienten der Zuchtwertschätzung sind ein Maß für die Sicherheit der Ergebnisse. Die Sicherheit der Zuchtwertschätzung kann von 0 (keine Sicherheit) bis 1 (sehr hohe Sicherheit) schwanken. Beide Extreme sind selten. Die Sicherheit ist abhängig von der Anzahl der Informationsträger, den Verwandtschaftsbeziehungen und der Erblichkeit des jeweiligen Merkmals Der Informationsgewinn bei der Sicherheit der Zuchtwertschätzung nimmt mit zunehmender Größe der Geschwistergruppe nur unterproportional zu, so dass es wenig Sinn macht Geschwistergruppen von mehr als 8 Völkern zu testen.

Bei der Berechnung der Zuchtwerte nimmt die Sicherheit der Zuchtwertschätzung insofern Einfluss, indem aus viele Informationen berechnete und damit zuverlässigere Zuchtwerte, entsprechend stärker gewichtet werden.

Inzucht

Unter Inzucht versteht man die Paarung von verwandten Individuen. Bei verwandten Tieren ist mindestens ein Vorfahre identisch. Hierdurch besteht bei den Nachkommen die Möglichkeit, dass diese von Vater und Mutter abstammungsgleiche, d.h. identische Gene bekommen. Die Inzucht ist um so höher, je enger die Eltern miteinander verwandt sind. Das Ausmaß der Inzucht wird mit dem Inzuchtkoeffizienten angegeben. Der Inzuchtkoeffizient ist die Wahrscheinlichkeit für die Herkunftsgleichheit der beiden (vom Vater und der Mutter stammenden) Gene eines beliebigen Genortes. Er reicht von 0% (keine Inzucht) bis 100% (100% identische Gene). Im Gegensatz zu anderen Tierarten ist bei der Honigbiene die Inzucht sehr schwierig zu berechnen. Das liegt daran, dass die Königin von mehren Drohnen begattet wird und die Drohnen haploid sind. Die Berechnungsmethode für Bienen ist bei BIENEFELD et al. 1989, Apidologie 20:439-450) beschrieben.

Da Inzucht sich bei allen Tier und Pflanzenarten negativ auf Leistung und Krankheitsresisten

Quelle: Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V. - BeeBreed - Zuchtwertschätzung

 

 

Den Link habe ich unter Königinnenzucht gepostet.

Hier sind 2 Videos wie es zu bedienen ist.

[wpdevart_youtube]hfKfYvguPf4[/wpdevart_youtube]

[wpdevart_youtube]q9mLZzEtE4M[/wpdevart_youtube]

Wir sind der Landesverband 18

Frank Keller hat die Züchter Nummer 104.

Ich habe die Nummer 504. Da  sind aber erst nächstes Jahr Werte zu sehen.

Liebe Grüße

Sven

 

 Mit Runderlass vom 9. Februar 2016 hat das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz neue Verwaltungsvorschriften zur Bienenseuchen-Verordnung für Nordrhein Westfalen veröffentlicht.

Die neue Verordnung wurde in enger Abstimmung mit dem Ministerium durch die Bieneninstitute in Mayen und Münster, sowie durch die beiden Landesverbände Rheinland und Westfalen Lippe erarbeitet.

Diese Verordnung ersetzt nun die alte Regelung und ermöglicht die Umsetzung der „Leitlinie zur Bekämpfung der Amerikanischen Faulbrut der Bienen in Deutschland“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Verbindung mit den Vorschriften der bundesweit gültigen Bienenseuchen-Verordnung.

Diese für die praktische Arbeit der Bienensachverständigen in NRW wichtige Regelung wird im Rahmen des „Tages der Bienengesundheit in NRW“ am 12. März 2016 vorgestellt. Auf dieser Fortbildungsveranstaltung für die Bienensachverständigen des Landes NRW werden die neuen Regelungen und Abläufe durch Fachvorträge erläutert und die Auswirkungen auf die Arbeit der BSV ausführlich dargestellt.

In den kommenden Tagen erhalten alle registrierten Bienensachverständigen eine persönliche Einladung zur Teilnahme am „Tag der Bienengesundheit in NRW“.

Den Text der neuen Verwaltungsvorschrift finden Sie hier.

Quelle:

http://www.imkerverband-westfalen-lippe.de/pages/topics/untitled547.php

http://www.ledderwerkstaetten.de/aktuelles/unsere-eigenprodukte.html

http://www.ledderwerkstaetten.de/fileadmin/fotos/aktuelles/JanuarMittelwaende_Flyer_Online.pdf

 

Lg

Sven

1

Heute habe ich erfahren  das ich sechs Reinzuchtköniginnen von Langeoog bekomme um eine Schwestergruppe zu starten. Von meinen sechs verschickten Königinnen sind nur drei begattet worden. André Dorn gibt mir die anderen drei Stück ab um die Gruppe zu bilden. (Vielen Danke an dieser Stelle)

Das bedeutet:

  1. Neuen Stand bauen für die Gruppe.
  2. sechs gleich starke Völker basteln
  3. sechs Beuten streichen.

Da mit habe ich die erste Schwestergruppe von der Wir nachziehen können.

 

Liebe Grüße

Sven

 

 

 

 

%d Bloggern gefällt das:
Zur Werkzeugleiste springen